shlohmo

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dunk

gähner: “auch du wirst noch verstehen, dass sich die dunkelheiten in deinen bildvorlagen nicht einfach mit dunklen farben auf papier übertragen lassen. tatsächlich müsstest du mal nachsehen, ob die dunklen passagen farbwerte haben, die sich in deinen flaschen verkriechen, bevor du das zeug auf die fläche kippst. manchmal denke ich, dass die dunkelheit am abend und dann später nachts vielleicht eine ist, die uns nur in den farbträumen aus pigment und weiss nicht was derart dunkel vorkommt. man fängt an mit dem glaube an schwarz, lockert das dann ein wenig. und kommt,  so meine annahme, irgendwann zu dem ergebnis, dass die ganze angelegenheit viel heller und durchsichtiger ist, als man das je vermutet hätte. ich will nicht alt werden mit deinen schwarzdunklen flächen. zerreisse jetzt das zeug und beschäftige dich endlich mit den grellen farben der dunkelheit!”

enjoy!

 

oval

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clams casino

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…atur liegt.

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gedellt

letztendlich, so gähner, sei das alles wieder eine sache von abstand, körpergrösse und von einer ganzen menge an erfahrungen, die sich dann durch das bild graben würden. er brachte das beispiel mit der tanne, vorweihnachtszeit und so. der entfernte baum liesse sich noch ganz gut malen, die groben strukturen im einigermassen leicht zu machenden grün gut fangen. da man aber die tannennadeln unter dem pullover habe, sobald man der tanne hinterhermalen würde, kämen diese kleinststrukturen an, um ihr eigenes recht einzufordern. die der entfernung entlehnte struktur müsse dann mit den erfahrungen aus nächster nähe konkurrieren und das liesse sich natürlich nicht ganz zur seite schieben – man könnne ja schlecht ignorieren, dass es einen andauernd sticht. und so würde das das ganze hin und her aus bildaufbau und nach und nach aufgetragener farbe immer zwischen solcherlei erfahrungen hin- und hergeworfen werden. einerseits flüchte man sich in vereinfachte erntfernungsstrukturen, andererseits hafte die eigene erfahrung abstandlos am eigenen körper und, klar, auch vor einem am bild: auch das rufe ja eine unmenge an erfahrungswerten auf. man könne sich also auf einiges gefasst machen. deshalb auch, so ergänzte gähner, könne er die geplanten, als farbfelder durchnummerierten bilder nicht leiden, die man ausmalen liesse, sobald man jemanden gefunden habe, der die photographischen vorgaben dann als farbmaterial auf eine reichlich grosse fläche bringen könne. nichts sei langweiliger als das. ach ja, und es käme noch dazu, dass das scheinbar einfache, das entfernte von eben, in einer riesigen umgebung stünde, fast geschluckt von der farbe aus allen richtungen! und sich die frage nach dem richtigen ton also immer und immer wieder stellen würde, je nach menge, die als gegenfarbe auf der bildfläche landen würden. jedes stück tanne raube dem himmel ein stück bildfläche. und das würde sich auf andere art rächen. egal wie, aber rächen immer.

enjoy!